Girocard, EC-Karte, Maestro und Co: Unterschiede schnell und einfach erklärt

Die Girocard ist die klassischste aller Bankkarten und ist in so gut wie jedem Girokonto enthalten. Die Girocard ist im Volksmund vor allem als „EC-Karte“ oder „Girokarte“ bekannt. Sie dient in erster Linie dazu, in Geschäften bargeldlos zu bezahlen oder Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Girocards sind daher ein essenzieller Bestandteil des alltäglichen Zahlungsverkehrs. Vor allem die Kartenzahlung wird immer beliebter und prägt unser Einkaufsverhalten im Einzelhandel. Deshalb möchten wir alle wichtigen Fragen rund um die Girocard klären: Was ist eine Debitkarte, welche Debitkartensysteme (Maestro, Girocard, V Pay uvm) gibt es und wie kann man mit einer EC-Karte im Ausland bezahlen? Dies sind nur einige der Themen, denen sich der Beitrag widmet.

Girocard versus EC-Karte

Die Produkte Girocard und EC-Karte sind im Grunde ein und dasselbe. Die EC-Karte ist nichts anderes als das Vorgängerprodukt zur Girocard. Das „EC“ in EC-Karte stand dabei für „Electronic Cash“. Electonic Cash war bis 2007 das gängige Debitzahlungssystem der Deutschen Kreditwirtschaft. Im Jahr 2007 wurde Electronic Cash durch das neue Debitzahlungssystem „Girocard“ abgelöst. Nur wenige Deutsche wissen von dieser Umstellung: Laut einer GFK-Studie aus wussten im Jahr 2015 lediglich 20 Prozent der Befragten von der Umbenennung des Kartensystems. Noch heute ist die Girocard im Volksmund vor allem als EC-Karte bekannt.